Junge Union will Ansiedelung neuer Mehrgenerationenhäuser stärken

Die Junge Union Tempelhof Schöneberg verabschiedete einstimmig den Antrag „Bekenntnis zur Ansiedelung von Mehrgenerationenhäusern (MGH) in Tempelhof-Schöneberg“ von Florian S. Seibt und Till Warning. Darin fordern die Antragssteller die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg dazu auf, entsprechende Schritte zur Ansiedelung von Mehrgenerationenhäusern nach Möglichkeit einzuleiten und sich gleichermaßen bei den anderen Fraktionen dafür einzusetzen. Der Antrag wurde sogleich von Heinrich Lemke (Vorsitzender Senioren Union) sowie dem familienpolitischen Sprecher der CDU-Abgeordnetenhausfraktion, Roman Simon, vor Ort ausdrücklich unterstützt.

Der auf der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Tempelhof Schöneberg am 2. März 2012 einstimmig angenommene Antrag „Bekenntnis zur Ansiedelung von Mehrgenerationenhäusern (MGH) in Tempelhof-Schöneberg“ setzt sich mit den Folgen des Demographischen Wandels auseinander. Der Staat ziehe sich zukünftig von immer mehr Dienstleistungen zurück, diese Lücken müssten in Zukunft immer mehr Freiwillige schließen. An dieser Stelle sollen Mehrgenerationenhäuser ansetzen.

Bereits heute gibt es etwa 500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland mit rund 16.000 ehrenamtlich engagierten Menschen. Sie alle nehmen an einem Austausch der Generationen teil. Älteren Bewohnern kommt unter anderem Unterstützung im Alltag zuteil. Daneben übernehmen sie zum Beispiel Kinderbetreuung oder veranstalten Kochkurse. Gerade alleinerziehende Eltern und Menschen ohne engen familiären Zusammenhalt werden besonders von derartigen Einrichtungen unterstützt.

Mehrgenerationenhäuser bieten „eine Plattform, auf der das Wissen der älteren Generationen nutzbar wird, wobei die Jüngeren davon direkt profitieren“. Das Angebot der Häuser richtet sich dabei direkt nach den Bedürfnissen der Bewohner.

Den Antrag finden Sie unten.

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