Luczak zu Gast auf dem Motzstraßenfest: „Gleichheitswidrige Benachteiligungen im Steuerrecht von Schwulen und Lesben müssen abgebaut werden!“

Luczak auf der Bühne im Rahmen der Promi Talkshwo „Das wilde Sofa“  - mit (v.l.n.r.) Moderatorin Tilly Creutzfeldt-Jakob, Magnus-Hirschfeld-Vorstand Jörg Litwinschuh, Jan-Marco Luczak MdB und Moderator Gerhard Hoffmann
Luczak auf der Bühne im Rahmen der Promi Talkshwo „Das wilde Sofa“ - mit (v.l.n.r.) Moderatorin Tilly Creutzfeldt-Jakob, Magnus-Hirschfeld-Vorstand Jörg Litwinschuh, Jan-Marco Luczak MdB und Moderator Gerhard Hoffmann

Der Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak besuchte am Wochenende das schwul-lesbische Motzstaßenfest und war Gast am Stand der „Lesben und Schwule in der Union“ (LSU).
 

Im Rahmen der Promi Talkshow „Das wilde Sofa“ berichtete Luczak von seinem Einsatz für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Steuerrecht

So forderte er Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kürzlich in einem Brief auf, eingetragene Lebenspartnerschaften beim Ehegattensplitting im Steuerrecht nicht länger zu benachteiligen. In seinem Brief an Schäuble verwies er den Minister auf den Koalitionsvertrag – in diesem sei klar vereinbart, gleichheitswidrige Benachteiligungen im Steuerrecht abzubauen:  „Es ist an der Zeit, dass die Koalition dieser selbstgesteckten Verpflichtung endlich nachkommt!“, betonte Luczak.

 

Luczak, der vom Deutschen Bundestag in das Kuratorium der Magnus-Hirschfeld-Stiftung berufen wurde, stellte auf der Bühne – zusammen mit Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh – auch die Arbeit der Stiftung vor. „Zweck der Stiftung ist vor allem, gesellschaftlicher Diskriminierung homosexueller Frauen und Männer in Deutschland entgegenzuwirken“, so Luczak. „Als Mitglied des Kuratoriums kann  ich sehr viel direkter daran mitwirken, unsere Gesellschaft toleranter und offener zu gestalten. Gerade in Schöneberg gibt es leider immer noch Anfeindungen und Gewalt gegenüber Homosexuellen. Ich bin der Überzeugung, dass wir vor allem die zugrundeliegenden Vorurteile angehen müssen. Denn Gewalt beginnt im Kopf. Deswegen brauchen wir eine Bildungs- und Aufklärungspolitik, die gezielt Vorurteile abbaut“, sagte Luczak.

 

Luczak ist nicht nur regelmäßiger Gast auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest, sondern auch  beim Christopher Street Day, zudem unterstützt er das schwule Anti-Gewaltprojekt MANEO.

 


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