Eltern-Kind-Arbeitsplätze in der Bezirksverwaltung schaffen

Für eine familienfreundliche und zukunftssichere Verwaltung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die CDU-Fraktion in der BVV-Tempelhof-Schöneberg möchte, dass das Bezirksamt im Rahmen eines Modellversuchs eine begrenzte Anzahl von Eltern-Kind-Arbeitsplätzen in den Dienststellen des Bezirks einrichtet. So etwas gibt es zum Beispiel bereits in Teilen der Berliner Steuerverwaltung, die damit schon positive Erfahrungen gemacht hat.
Ein entsprechender Antrag der CDU befindet sich derzeit in der Ausschussberatung.

Durch die Schaffung sogenannter Eltern-Kind-Arbeitsplätze wird für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit geschaffen, Kinder mit ins Büro zu bringen, wenn unerwartet ein Betreuungsengpass entsteht, weil Kita, Tagesmütter, Großeltern bzw. andere Betreuungs-möglichkeiten wie auch der Schulhort kurzfristig nicht zur Verfügung stehen. Die Einrichtung von Eltern-Kind-Arbeitsplätzen ist damit ein kleiner Schritt zu einer verbesserten Verein-barkeit von Familie und Beruf. Hierzu sollte auch die Bezirksverwaltung ihren Beitrag leisten.
Eine Prüfung auf Initiative der CDU hatte ergeben, dass die Kosten sich hierfür auf weniger als  10.000 € jährlich je Arbeitsplatz belaufen würden, auch die technische und organisatorische Realisierung ist laut Prüfung des Bezirksamtes möglich.
Derzeit arbeitet das Bezirksamt an der Einpassplanung der Verwaltung für die Bürodienstgebäude, hierbei sollten Eltern-Kind-Arbeitsplätze mit eingeplant werden.
Im Rahmen des demographischen Wandels unserer Gesellschaft wird in der Zukunft ein starker Wettbewerb um junge und qualifizierte Arbeitskräfte beginnen. Will die Verwaltung dabei nicht hoffnungslos unterliegen, muss sie attraktive Angebote machen. Eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ist Teil davon. Da der Bezirk ab 2013 wieder selbstständig neue Mitarbeiter einstellen kann, wird sich ein erhöhter Bedarf für eine solche Einrichtung automatisch ergeben.

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