Endlich ist es soweit: Berlins Erzieherinnen und Erzieher bekommen mehr Gehalt. 

Schon seit Jahren forderte nicht nur die CDU, dass deren Löhne steigen. Im benachbarten Brandenburg wird für diese gesellschaftlich wichtige Tätigkeit bis zu 300 Euro mehr bezahlt. Eine Gerechtigkeitslücke, die Berlins rot-rotgrüne Regierung längst hätte schließen müssen.

Der CDU-Abgeordnete Roman Simon kritisiert, dass dies erst zum 1. Januar 2020 erfolgt. „Ein politischer Fehler, denn weniger Geld für gleiche Arbeit ist der entscheidende Grund, warum wir in Berlin nicht genügend Bewerber für den Erzieherberuf finden, warum mehr als 3.500 Stellen nicht besetzt werden und weshalb etwa 10.000 Kitaplätze nicht angeboten werden können.“

Enttäuscht zeigt sich Simon vor allem von Finanzsenator Matthias Kollatz, der Berlin auf der Arbeitgeberseite der Tarifverhandlungen vertrat. „Bereits zum wiederholten Male hat der Finanzsenator eine kurzfristige Lohnerhöhung abgelehnt. Damit hat er wertvolle Zeit verschenkt, um mehr Fachkräfte für unsere Kindergärten zu gewinnen und denen, die hier wertvolle Arbeit leisten, einen gerechten Lohn zu zahlen. Ein klares Versagen von Rot-Rot-Grün“, sagt Simon.

Die CDU hat bereits im Mai letzten Jahres einen 7-Punkte-Plan für mehr Kitaplätze vorgestellt. Kernelemente sind eine höhere Vergütung für Erzieherinnen und Erzieher, deren Entlastung durch Verwaltungsmitarbeiter, die deutliche Aufwertung der Kindertagespflege und die Einführung einer Ausbildungsvergütung. „Unser Ziel ist: Familie und Beruf müssen in unserer Stadt vereinbar sein“, so Simon. 

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