Auftakt des CDU Netzwerks Integration in Tempelhof-Schöneberg

Auf Bundesebene gibt es bereits seit 2012 ein Netzwerk Integration der CDU Deutschlands. In diesem Gremium bringen Mitglieder mit Zuwanderungsgeschichte ihre Erfahrungen ein und beraten die Partei. Auch der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg hat jetzt ein solches Netzwerk. Es versteht sich als Brücke zwischen der Partei und migrantischen Vereinen und Organisationen im Bezirk. „Wir wollen auf die Menschen zugehen. Mehr als ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger bei uns in Tempelhof-Schöneberg hat eine Einwanderungsgeschichte – Tendenz steigend. Viele von ihnen wären von ihren Werten und Überzeugungen her in der Union gut aufgehoben.“ sagte Florian Graf, Vorsitzender des Kreisverbandes. So haben zum Beispiel EU-Zuwanderer aus Osteuropa eine große inhaltliche Nähe zur CDU. Auch unter den Flüchtlingen gibt es erste Neumitglieder.

Uns geht es aber auch um die Menschen, die schon seit Generationen hier leben. Ich bin selbst zum Teil kurdische Alevitin, zum Teil Armenierin und kenne diese Gemeinden gut. Es kann am Anfang schon ein kleiner Kulturschock sein, wenn man neu in eine Partei kommt. Da werden wir helfen.“ sagt Denise Marx, eine der beiden Sprecherinnen des Netzwerks Integration in Tempelhof-Schöneberg. Katharina Senge, ebenfalls Sprecherin: „Es geht um Kontakte und Austausch, nicht um eine extra Politik für Migranten. Es gibt viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Berlin, die mit Kreativität und Unternehmergeist etwas aufbauen. Darin liegt ein großes Potenzial, wenn sie sich auch bei uns einbringen.“

 

Das Netzwerk Integration wird seine Struktur innerhalb des Kreisverbandes weiter ausbauen und Projekte und Ideen entwickeln. Interessierte können sich per Mail an die Sprecherinnen wenden: netzwerk-integration@gmx.de

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