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Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin XVIII. Wahlperiode |
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Ursprung: Antrag, Fraktion der CDU
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Beratungsfolge: |
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Datum |
Gremium
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17.03.2010 Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin |
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AntragFraktion
der CDU |
Drucks. Nr: |
/XVIII |
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ALG II-Bescheide „übersetzen“
– zentrale Anlaufstelle im JobCenter schaffen |
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Die
Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das
Bezirksamt wird ersucht, sich dafür einzusetzen, dass im Jobcenter Tempelhof-Schöneberg
eine zentrale Anlaufstelle geschaffen wird, die ausschließlich die Aufgabe hat,
betroffenen Bürger Unklarheiten und amtliche Ausdrucksweisen in den Bescheiden zu
erläutern und offene Fragestellungen zu beantworten. Der Anlaufpunkt sollte mit
sprachkompetentem Personal besetzt sein. Bei der Organisation können
Erfahrungen des JobCenters Mitte in der Sickingenstraße genutzt werden.
Begründung:
Die gesetzlichen
Regelungen des SGB II (Hartz IV), aber auch die darauf beruhenden Bescheide der
JobCenter sind hochkomplex und für nicht sachkundige Bürger mitunter nur schwer
verständlich. Dieses Problem wird noch verschärft, wenn Sprachdefizite der
Antragsteller hinzukommen. Durch einen festen Anlaufpunkt zur Erläuterung der
ALG II-Bescheide können Fehler schneller aufgeklärt, aber auch
Verwaltungsaufwand durch nicht zielgerichtete Rechtsbehelfe vermieden werden.
Insgesamt ist ein solches System deutlich bürgerfreundlicher. Der Bezirk Mitte
hat seit geraumer Zeit einen Anlaufpunkt zur Bescheiderläuterung, so dass hier
auf bereits bestehende Erfahrungen aufgebaut werden kann.
Die
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz IV-Leistungen und die
notwendigen Überarbeitungen werden den Beratungs- und Erläuterungsbedarf im
Jahr 2010 mit Sicherheit noch erhöhen.
Berlin,
den 09.03.2010
Herr Olschewski, Ralf Herr
Pschollkowski, Guido
Fraktion der CDU Herr
Özsoy, Aydin