Drucksachen

der Bezirksverordnetenversammlung

Tempelhof-Schöneberg von Berlin

XVIII. Wahlperiode

 

Ursprung: Antrag, Fraktion der CDU

Beratungsfolge:

Datum

Gremium

17.02.2010        Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin

 

 

 

Antrag

Fraktion der CDU

Drucks. Nr:

 

/XVIII

Gedenken und Geschichte in Schöneberg: ja, aber bitte richtig!

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, sich umgehend beim Schirmherrn sowie bei der Robert-Havemann-Gesellschaft für eine inhaltliche Überarbeitung des Hinweisschildes auf der „Revolutionssäule“ im Hinblick auf die Darstellung der geschichtlichen Ereignisse des 10. November 1989 vor dem Rathaus Schöneberg mit Nachdruck einzusetzen. Bei der Überarbeitung sind Vertreterinnen und Vertreter des Bezirks mit einzubeziehen.

Darüber hinaus wird das Bezirksamt gebeten, schriftlich über das Genehmigungsverfahren für die Installation der Säule auf dem Rathausvorplatz zu berichten und wem gegenüber im Bezirksamt grundsätzlich und inhaltlich das Projekt „Revolutionssäule“ zu welchem Zeitpunkt vorgestellt wurde.

 

 

Begründung:

 

Die Aktion „Denkmal Revolutionssäule“ an insgesamt sechzehn Standorten in Berlin wird grundsätzlich begrüßt. Nach nunmehr zwanzig Jahren Vergangenheit und Fall der Berliner Mauer ist es nicht nur für Zeitzeugen sondern insbesondere für junge Menschen sehr schwer, sich bestimmte geschichtspolitische Zusammenhänge aktuell in Erinnerung zu rufen. Hier gilt eine besondere Sorgfaltspflicht bei der Formulierung von Hinweisschildern zur damaligen politischen Situation und den Gefühlen der Menschen.

 

 

Berlin, den 09.02.2010

 

Herr Olschewski, Ralf                                                                       Frau Dittmeyer, Petra

Fraktion der CDU